Siberian Husky
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Der Husky - Rassestandard

Allgemein
Größe und Gewicht

Übersicht Weibchen Rüde
Größe (Widerrist): ca. 53,5 - 60 cm ca. 50,5 - 56 cm
Gewicht: ca. 20,5 - 28 kg ca. 15,5 - 23 kg

FCI -> Spitze und Hunde vom Uhrtyp -> nordische Schlittenhunde

Quelle: Deutscher Club für Nordische Hunde

Behaarung und Haut
Das Fell besteht aus zwei verschiedenen Schichten. Die erste Schicht ist das mittellange Deckhaar. Erlaubt sind die Farben: reinweiß über wolfsgrau bis rot und schwarz. Das Deckhaar schützt die Haut des Huskies vor starker Sonneneinstrahlung. Außerdem vermindert das Deckhaar besonders im Winter den Wärmeverlust. Die zweite Schicht ist die Unterwolle. Sie liegt wie der Name schon sagt unter dem eher harten Deckhaar. Die Unterwolle hat eine schafswollähnliche Konsistenz. Sie dient hauptsächlich zur Bindung der Wärme. Sie speichert die Wärme des Körpers und nimmt Wärme von außen auf. Sie ist rein weiß. Die Haut des Siberian Husky scheidet Fett aus. Dieses macht das Fell des Hundes wasserundurchlässig. Das ist wichtig, sonst würden Huskies bei -40C° an Erfrierungen sterben (weil sich sonst Wasser auf der Haut absetzen würde). Außerdem bewirkt diese Fettschicht noch in begrenzten Maßen das der Körper nicht zuviel Hitze aufnimmt, sondern starke Einstrahlungen der Sonne zurückreflektiert. Wie man erkennt ein super Apparat um den Hund hauptsächlich vor Kälte zu schützen, aber auch teilweise vor Überhitzung. Andere Hunderassen die nicht zu den Schlittenhunden gehören, weißen weder Deckhaar noch eine Fettschicht auf. Die einzigen Rassen sind Hunde die aus dem Gebiet der nördlichen Hemisphäre kommen und Wolfshunde, aber auch Wölfe.
Ein großer Vorteil des Felles ist das es selbstreinigend ist, d.h. man braucht diese Hunderasse nicht zu waschen, weil es i.d.R. keine Gerüche und Dreck und somit keine Parasiten auf die Dauer aufnimmt. Man sollte sie sogar möglichst gar nicht waschen, (nur mit klarem Wasser, ohne Shampoo ect.) um die Fettschicht und die dazugehörigen Eigenschaften nicht zu beschädigen.

Kopf

KopfKopfform des Siberian Huskies

Allgemeiner Aufbau des Kopfes und Fang
Auf einem ausgeprägten "Stop" weist der zusammenlaufende Schädel, der zu den Augen geht, hin. Es vermittelt aber keinen massigen Eindruck. Das Kopffell ist auffällig. Der Halsansatz bietet eine klare und gerade Linie zum Kopf (z.T. mit einer leichten Mähne). Der Fang läuft leicht zur Nase hin zusammen, wirkt aber nicht spitz. Die Maske kann offen oder geschlossen sein, meist mit einer wie gezeichneten Blässe die bis zur Nasenspitze verläuft. Die Fellfärbung ist der Nase angepasst. Bei roten Hunden ist sie Leberfarbend und bei schwarzen und grauen Siberian Huskies meist Schwarz.

Ohren
Die Ohren sind im Verhältnis zum Kopf mittelgroß. Sie stehen eng beieinander und hoch angesetzt. Sie sind dick und gut behaart.

Ohren und AugenAugen und Ohren des Siberian Huskies

Augen
Bei der Augenfarbe sind alle Blau- und Braunfarben erlaubt, auch Bernsteinfarben. Es kann auch vorkommen das die Augen des Siberian Huskies verschiedenfarbig oder auch gemischt mit mehreren Farben sein können. Das nennt man Odd-Eyed.

AugenOdd-Eyed

Körper
Körperform
Der Körper des Siberian Huskies ist im Gegensatz zu anderen Schlittenhunderassen relativ schmal, aber trotzdem robust aufgebaut. Er besitzt einen starken Brustkorb der ziemlich weit oben verläuft. Der Gesamteindruck ist sehr kräftig und aerodynamisch.

KörperKörperform des Siberian Huskies

Rute
Laut dem Rassestandart besitzt der Siberian Husky eine Sichelrute. Diese wird nicht über dem Körper gerollt getragen (im Gegensatz zum Alaskan Malamute). Sie haben eine buschige Rute die aus steifem Stockhaar und wenig oder keiner Unterwolle besteht. So können sie sich, z.B. in ihrer ehemaligen Heimat, ohne Probleme beschneien lassen. Denn wenn es, unter anderem, starke Schneestürme gibt, stecken sie ihre Schnauze unter die Rute (der Körper ist dabei zusammengerollt). Dieses Verfahren wirkt wie ein Luftfilter und dient der Luftvorwärmung. So kann er die Nacht unter dem Schnee ohne Probleme überstehen.

Läufe
Von vorne betrachtet, stehen die Läufe im mäßigem Abstand auseinander, parallel und gerade, wobei die Ellenbogen eng am Körper anliegen, weder ein- noch ausgedreht. Von der Seite betrachtet sind die Vordermittelfüße etwas nach vorne gerichtet; die Vorderfußwurzelgelenke sind kräftig, aber biegsam. Die Knochen sind substanzvoll, aber nicht schwer. Die Länge der Läufe vom Ellenbogen bis zum Boden ist etwas größer als der Abstand vom Ellenbogen zum Schulterblattkamm.

Verboten sind: Schwache Vordermittelfüße; zu schwere Knochen; zu enger oder zu weiter Stand; ausgedrehte Ellenbogen

Pfoten
Die Pfoten des Siberian Huskies sind kleiner und kompakter, im Vergleich zur Körpergröße, als bei den meisten anderen Hunderassen. Sie wirken, genau wie das Fell, Dem Wärmeverlust entgegen und somit wird auch die Verletzungsgefahr der Hunde eingeschränkt. Die meisten Siberian Huskies besitzen noch eine sogenannte Wolfskralle. Sie hat eigentlich heutzutage bei Hunden kaum eine Funktion mehr, da sie als Hilfestellung zum reißen von Wild diente. Meist ist sie beschwerlich für Hund und Halter da sie unpraktisch platziert ist. Diese darf gestutzt werden, insofern sie sich nicht von selbst abnutzt beim laufen. Die Zehen stehen im Gesamtbild beim auftreten weit auseinander, dies dient der kraftvollen Wegbewegung im Schnee. Sie können sich dadurch einfacher im Schnee bewegen und ausserdem dienen sie zur besseren Gewichtsverlagerung, dadurch war das Risiko das die Hunde früher in einem See oder einem Gletscher einzubrechen geringer.

Gang
Die Gangart ist schwungvoll und scheinbar mühelos. Der Siberian Husky ist flink und leichtfüßig. Der sich im Schritt bewegende Siberian Husky, von vorne nach hintern betrachtet, zeigt keinen bodenengen Gang; doch wenn er schneller läuft, tendieren die Läufe nach und nach zur Mitte hin, bis die Pfoten auf einer Linie gesetzt werden, die genau unter der Längsachse des Körpers verläuft. Wenn die Abdrücke der Pfoten sich decken (Hinterlauf im Vorderlauf), bewegen sich die Vorder- und Hinterläufe geradeaus gerichtet, ohne dass die Ellenbogen oder Kniegelenke weder ein- noch ausdrehen. Dies dient zum Energiesparen, denn wenn man mit den Hinterpfoten in die Stapfen der Vorderpfoten im Schnee tritt, dann versingt man nur zwei mal im Schnee und nicht viermal. Die Läufe bewegen sich parallel. Während der Bewegung bleibt die obere Linie straff und gerade.

Verboten sind: kurze, tänzelnde, unruhige, schwerfällige oder rollende Gangart, genauso wie stark kreuzend.


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